GKV – Gesetzliche Krankenversicherung

Das Leben auf den Kosten der nächsten Generation?

Im Jahre 2040 werden nach optimistischen Schätzungen 4 Millionen Menschen weniger in Deutschland leben. Gleichzeitig wird es 3,7 Millionen weniger Kinder, 10 Millionen weniger im arbeitsfähigen Alter ; sowie über 9 Millionen mehr Menschen im Rentenalter geben. Die Folgen der Überalterung wird die Umlagefinanzierung allein nicht mehr auffangen können. Der GKV - Beitragssatz könnte nach Schätzungen umlagefinanziert von heute 15,5 % auf etwa 20 % (inflationsbereinigt bis 30 %) in den Jahren 2035-2040 steigen.

Mein Tipp als Makler bleiben Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung und machen Sie eine private Zusatzversicherung so sind Sie auf der sicheren Seite, dass Sie die Beiträge auch im Rentenalter zahlen können im Gegensatz zu der privaten Krankenversicherung.

Steigende Beiträge und höhere Zuzahlungen?

Beispiele

Arzneimittel / Verbandmittel: 1)

10 %, mind. 5 €, max.10 €, jedoch nicht mehr als die Kosten des Mittels

Krankenhaus / Anschluss
Rehabilitation (pro Tag für längstens 28 Tage):

  10,00 €

Mütterkuren / Stationäre Kuren (pro Tag):

  10,00 €

Fahrtkosten: 2)

Bei genehmigten Fahrten: 10 %, mind. 5 €, max. 10 €

Heilmittel:

10 % der Kosten des Mittels zuzüglich 10 € je Heilmittel-Verordnung

Hilfsmittel:

10 %, mind. 5 €, max. 10 €, jedoch nicht mehr als die Kosten des Mittels

Zahnersatz: 3)

  35 – 50 %

Kieferorthopädie: 4)

  20,00%

 

1) Kosten für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel werden nur noch übernommen für Kinder bis zum 12. Lebensjahr, für Jugendliche mit Entwicklungsstöruungen und wenn die Arzneimittel zum Therapiestandart bei schwerwiegenden Erkrankungen gehören.

2) Fahrtkosten zur ambulanten Behandlung werden grundsätzlich nicht mehr von den Krankenkassen übernommen. Ausnahme: Wenn es zwingend medizinische Gründe gibt, kann die Krankenkasse in besonderen Fällen eine Genehmigung erteilen und die Fahrtkosten übernehmen.

3) Je nach Zahnvorsorge; bei Wahl des Zahnzusatzes außerhalb der so genannten Regelversorgung wird der Eigenanteil auf den Rechnungsbetrag höher.

Gesetzlich geregelte Basisversorgung?

Im Fünften Buch des Sozialgesetzbuches sind die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland geregelt und nach dem Sachleistungsprinzip von den Krankenkassen erbracht.
Seit vielen Jahren gibt es immer wieder Gesundheitsreformen. Diese dienen meist der Stabilisierung des Beitragssatzes und bedeuten in der Regel Einschränkungen der Leistungen und/oder Erhöhungen der Zuzahlungen.